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Avaloq unterstützt Geschäftskooperationen nicht nur, sondern gestaltet diese zusammen mit ihren Kunden aktiv im Rahmen der 'Business Bus' Initiative.
Die Finanzbranche befindet sich im Umbruch. Globalisierung, Deregulierung, erhöhte Transparenz, neue Technologien und der Druck der Finanzmärkte zwingen die Banken in einen Industrialisierungsprozess. Daraus ergeben sich neue Geschäftsmodelle zur Senkung der Fertigungstiefe und zur Auftrennung der Wertschöpfungskette. So können sich Finanzinstitute auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren und Leistungen, die wenig Erträge erbringen, auslagern. Für die Erhaltung der abzubauenden Leistung gilt es, einen starken Partner zu finden. Dies bedingt eine Standardisierung der Kooperationsprozesse und Verfügbarkeit einer Infrastruktur. Die Zusammenarbeit mit leistungsfähigen Partnern ermöglicht es einer Bank, ihren Kunden ein 'one-stop-shopping' anzubieten.
Der 'Business Bus' ermöglicht neue Geschäftsmodelle. Die modulare Gestaltung des Avaloq Banking System, die zentrale Bedeutung des Order- und Workflow-Managements sowie das mächtige Open Interface bieten dazu ideale Voraussetzungen. Die Avaloq-Kunden sind bei einer Arbeitsteilung über standardisierte Schnittstellen mit spezialisierten Leistungserbringern bzw. Leistunsgsvertreibern verbunden. Die von der Bank selber erbrachten Prozesse und die eingekauften Dienstleistungen werden zusammengeführt, um den Bankkunden umfassende Produkte und Dienstleistungen offerieren zu können. Die Auftrennung der Wertschöpfungskette ist für den Kunden nicht ersichtlich. Mitglieder des Business Bus - in der Produzenten- oder Vertreiberrolle - müssen nicht zwingend das Avaloq Banking System im Einsatz haben.
Bestehende Elemente. Die ersten Bausteine dieser Initiative sind produktiv umgesetzt. Der Business Bus verbindet den Markt und deckt dank der Avaloq Community heute bereits sechs verschiedene Wertschöpfungsbereiche von Banken ab. Er wird entsprechend den Bedürfnissen der Kunden stetig ausgebaut.
Den Business Bus Flyer finden Sie unter Download.
Für mehr Details bitte auf folgende Grafik klicken.
CLS: Continuous Linked Settlement (CLS) ermöglicht Banken, die mit der Abwicklung von Devisen-geschäften verbundenen Währungsrisiken zu eliminieren. Seit September 2003 wickelt die Clariden Bank als Third Party Bank ihre Devisengeschäfte über das System CLS ab. Den Zugang zum CLS stellt dabei die Credit Suisse sicher. Die Credit Suisse ist CLS Settlement Member und bietet ihre Dienstleistungen im Rahmen des Business Bus auch weiteren Kunden von Avaloq an.
Fonds: Seit Mitte 2003 ist der FundHub der Bank Sarasin produktiv. Dabei werden von der Bank Sarasin eigens zusammengestellte Fondsprodukte via Avaloq Business Bus über deren Finanzberater bzw. Fondspartner AWD und JML "white-labelled" im Markt vertrieben.
ASP:
Telekurs Services bietet seit Mitte 2004 ihre Dienstleistungen als Application Service Provider (ASP) auf der Basis des Avaloq Banking System an. Das ASP-Model enthält alle Dienstleistungen, welche für anspruchsvolle Finanzinstitute erforderlich sind: von der Bereitstellung über den Betrieb bis hin zum Support und dazugehöriger Prozesse. Somit erhalten auch kleinere und mittlere Banken die Chance, neue Geschäftsmodelle rasch und mit kontrollierten Risiken in die Tat umzusetzen. Die Bank Linth kann sich auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren und sich mit einer umfassenden Produktepalette als Vetriebsbank etablieren.
Handel:
Rahn & Bodmer ist Wertschriftenhandelspartner der RBA-Banken. Für diese sowie weitere Banken, die keinen direkten Zugriff zur Börse haben, führt Rahn & Bodmer Börsengeschäfte an in- und ausländischen Börsenplätzen sowie Derivativbörsen aus. Seit Januar 2004 ist die Standardschnittstelle zur elektronischen Handelsanbindung dieser Banken in Betrieb. Straight-Through Trading (STT), die vollautomatische Platzierung der Aufträge an nationalen und internationalen Börsen, wird somit dank dem Avaloq Banking System auch diesen Banken ermöglicht. Rahn & Bodmer selbst erreicht durch diese elektronische Anbindung eine beeindruckende Straight-Through Processing-Rate (STP).
Seit Mitte 2004 hat die Bank Linth eine direkte Avaloq-to-Avaloq-Verbindung zur Übermittlung und Überwachung ihrer Aufträge und wickelt so ihren Börsenhandel für alle von Rahn & Bodmer unterstützten Märkte ab.
Kredite:
Dank dem Business Bus ist es der PostFinance, die den Bankenstatus nicht inne hat, seit Frühling 2003 möglich, über das von der UBS neu lancierte Geschäftsmodell "Credit Asset Transfer" (CAT) Kreditprodukte zu beziehen und über die Avaloq-Plattform am Markt zu vertreiben. Die UBS fokussiert sich als Produzent auf die Refinanzierung der Kredite sowie die Übernahme und Bewirtschaftung der Kredit- und Zinsrisiken, so dass die PostFinance diese Geschäfte weder in ihre Bilanz nehmen noch mit Eigenmittel unterlegen muss. PostFinance hingegen kann sich vollumfänglich auf die Beratung und Betreuung ihrer Kunden, den Verkauf von Krediten sowie deren effizienten Abwicklung fokussieren. Auch anderen Avaloq-Kunden ist es ohne weitere Investitionen in die IT möglich, Kreditprodukte der UBS im Rahmen eines "White Labelling" zu vertreiben.
BSP: Die ATAG Asset Management (AAM) bietet auf der Basis des mandantenfähigen Avaloq Banking System Service Center-Leistungen an. Kleine und mittelgrosse Finanzinstitute können nicht nur die IT und das Back Office an das AAM Service Center auslagern, sondern die gesamte, dem Anlageentscheid folgende Geschäftsabwicklung.
Heute nutzen bereits zwei Finanzinstitute dieses Business Service Providing-Angebot (BSP) der AAM: die BW Vermögens-Management (BWV) seit 2000 und die Mitsubishi Tokyo Wealth Management (MTWM) seit 2002.